Gletscher und Abenteuer

Das Saastal liegt im Süden des Wallis ca. 40 Minuten von Bürchen/Unterbäch entfernt. Der bekannte Kurort bietet sowohl im Winter als auch im Sommer eine vielzahl von Aktivitäten an.

Perlen sind kostbar. Perlen sind begehrt. Und solche Perlen finden sich inmitten der höchsten Schweizer Berge. 18 Viertausender behüten Saas-Fee und seine Nachbargemeinden Saas-Grund, Saas-Almagell und Saas-Balen wie eine Muschel. Sie geben dem Tal den unverwechselbaren Namen «Perle der Alpen». Saas-Fee ist autofrei und kann mit dem Auto oder den öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht werden. Und: Mit der Eröffnung des neuen Lötschberg-Tunnels im Dezember 2007 sind Sie noch viel schneller beim Perlentauchen. Ob im Sommer oder im Winter.

Urchiger Dorfcharakter
Schon die Anreise durch das Saastal ist ein Erlebnis. Steile Berghänge und tiefe Schluchten lassen die Naturkräfte erahnen, welche hier wirken können. Das autofreie Dorf Saas-Fee hat seinen urchigen Charakter trotz moderner Infrastruktur bewahren können. Mit ihren alten Walliser Holzhäusern und Stadeln haben auch Saas-Grund, Saas-Almagell (die Heimat von Ex-Skistar Pirmin Zurbriggen) und Saas-Balen (wo die bekannte barocke Rundkirche steht) ihren urtümlichen Dorfcharakter beibehalten.

Höchstgelegene Metro der Welt
Von Saas-Fee aus schweben die Luftseilbahn Alpin Express und die neue Panorama-Felskinnbahn bis an die Gletscherzungen auf Felskinn (3’000 Meter). Von dort fährt die Metro Alpin, die welthöchste unterirdische Standseilbahn, zum Mittelallalin. Auf 3’500 Meter, im höchsten Drehrestaurant der Welt, sind die Riesen der Alpen zum Greifen nahe. Im grössten Eispavillon der Welt werden für die Besucher einige Geheimnisse der Gletscher gelüftet.

Die Lichter von Mailand
Die «Perle der Alpen» hängt an der Mischabelkette, mit dem höchsten Berg komplett auf Schweizer Boden, dem 4’545 Meter hohen Dom. Das einzigartige Panorama auf dem Mittelallalin reicht bis zu den Berner und Bündner Alpen. Und bei guter Sicht sind sogar die Lichter der italienischen Metropole Mailand zu sehen.

Skifahren unter der Sonne
Skifahrer und Snowboarder, ob Anfänger, Durchschnittsfahrer oder Profis finden Pisten, die ihrem Können entsprechen. Saas-Fee und das Saastal sind dank den bis zu 3’600 Meter hoch gelegenen Skigebieten schneesicher. Ein Grossteil der Pisten, welche nicht über den Gletscher führen, wird von 95 Anlagen beschneit. Die Talabfahrten können so in Saas-Fee bis Saisonende (jeweils Ende April) gewährleistet werden.
Im Sommer stehen für Schneebegeisterte in Saas-Fee 20 Kilometer abwechslungsreiche Gletscherpisten bereit. Klar doch, dass auch die weltbesten Skiasse sich in Saas-Fee den Feinschliff für den Winter holen. An heissen Sommertagen wird das Gebiet auch zum Treffpunkt der Snowboarder, die sich im Snow Park Allalin auf der Super Pipe vergnügen.

Abenteuerwald
Wo selbst kleine Buben echte Kerle sind. Im Abenteuerwald locken im Sommer und Herbst Hängebrücken, Leitern, Netze, Seile, Lianen, Strickleitern. Ein Baumtanz der besonderen Art, ein Spass für die ganze Familie. Denn der Abenteuerwald, im Sommer 2004 eröffnet, bietet verschiedene Schwierigkeitsgrade; vom Entdeckungs- bis zum Könnerparcours. Nicht nur der Nervenkitzel ist garantiert, auch die Sicherheit. Die ultimative Herausforderung ist die mit 280 Metern längste Tyrolienne Europas. Als Tarzan der Moderne rasen Sie über die imposante Feeschlucht. Wetten, dass Ihnen Jane folgen wird!

Feeblitz
Seit Mitte September 2000 ist in Saas-Fee die 900 Meter lange Winter- und Sommer-Rodelbahn «Feeblitz» in Betrieb. Mit einer Geschwindigkeit von bis zu 40 km/h flitzt man auf Schlitten mit bequemer Rückenlehne den Hang hinunter... ein Riesenspass für Jung und Alt. Steilkurven und ein 360 Grad Kreisel in einer Höhe von 9 Metern garantieren für einen sicheren Nervenkitzel.

Mit 007 in der Schlucht
Ein besonderes Abenteuer zu jeder Jahreszeit bietet die Schluchtbegehung zwischen Saas-Fee und Saas-Grund. Die so genannte Gorge Alpine ist ein «Weg» zwischen Luft, Wasser und Fels. Ein sicheres Abenteuer ohne Wasserkontakt; ein dynamischer Klettersteig. Der Einstieg ist gemächlich. Schon bald geht’s aber los. Steile Felswände verlangen ein achtsames Treten über Stifte, Leitern, Baumstämme und Felsen. Die atemberaubendsten Teilstücke sind die Tyroliennes, Seilbahnen à la James Bond. Eingehängt an einer Rolle gleitet man, gesichert vom Bergführer, von einer Schluchtseite zur anderen.

Schlittelspass und Trottiplausch
Schlitteln und Trottinettfahren passen zusammen: Auf zwei Kufen geht’s im Winter runter, auf zwei Rädern im Sommer. Die Strecken sind identisch: Vom Hannig führt eine 5 Kilometer lange Naturstrasse nach Saas-Fee, von Furggstalden hinunter nach Saas-Almagell und Saas-Grund erreicht man nach 11 Kilometern. Sie ist eine der längsten Schlittelbahnen Europas. Das besondere Erlebnis: Nachtschlitteln mit Fondue-Plausch. Auch Nicht-Skifahrer werden verwöhnt: 60 Kilometer täglich neu gepfadete Winterwanderwege, 32 Kilometer Loipen und 8 Kilometer lange Skatingpisten stehen zur Verfügung. Es gibt in Saas-Fee auch ein öffentliches Hallenbad, das nach dem Curling oder Eislauf entspannend wirkt.

Weitere Informationen finden Sie unter www.saas-fee.ch

 

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